Einbruch des Wohnungsbaus zeigt falsche Lippenbekenntnisse

Christian Gräff, Sprecher für Bauen und Wohnen der CDU-Fraktion Berlin
Christian Gräff, Sprecher für Bauen und Wohnen der CDU-Fraktion Berlin
Dass der Senat sich nicht auf seinen eigenen Bericht zur Lage des Neubaus der Wohnungsbaugesellschaften des Landes Berlin verständigen konnte, sagt viel über die Lage am Wohnungsmarkt und über die Situation in der Koalition aus.

++ Rot-Rot-Grün verfehlt die öffentlichen Wohnungsneubauzahlen deutlich 
++ Treffen eines Runden Tisches mit Genossenschaften und privaten Investoren

Christian Gräff, bau- und wohnungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, erklärt: 

„Dass der Senat sich nicht auf seinen eigenen Bericht zur Lage des Neubaus der Wohnungsbaugesellschaften des Landes Berlin verständigen konnte, sagt viel über die Lage am Wohnungsmarkt und über die Situation in der Koalition aus.

Die Zahlen dazu sind eindeutig: Nicht nur, dass Rot-Rot-Grün die öffentlichen Wohnungsneubauzahlen des Landes Berlin in den Jahren 2019 und 2020 deutlich verpasst. Auch die für den Neubau dringend benötigte Zusammenarbeit mit den Wohnungsbaugenossenschaften und privaten Investoren kommt nicht voran und ist auch nicht gewollt. Die Lippenbekenntnisse des Regierenden Bürgermeisters, dass auf den Mietendeckel ein stark wachsender Neubau folgen muss, lösen sich leider wieder einmal in Luft auf.

Wie man dann noch auf die Idee kommen kann, die Berliner Probleme des Wohnungsbaus und der sozialen Infrastruktur - wie etwa den Bau von Kitas und Schulen - an den Stadtrand nach Brandenburg zu verlagern, aber die verkehrliche Infrastruktur links liegen zu lassen, ist völlig unverständlich.

Die CDU Fraktion Berlin fordert einen Runden Tisch mit allen Genossenschaften und privaten Investoren, um jetzt gemeinsam den Wohnungsneubau voranzutreiben. Erst so können Zweifel beseitig und klare Vereinbarungen getroffen werden. Dies kann nur ohne Frau Lompscher gelingen. Denn das Vertrauen in sie ist aufgebraucht.“

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